Der Preis der Freiheit: Die Gefallenen ehren, den Lebenden Mut machen

Samstag, 18. April 2026

„Der Herr bewahrt alle, die ihm die Treue halten, denn in seinen Augen ist ihr Leben wertvoll.“

Psalm 116,15

Liebe Freunde,

jedes Jahr gibt es einen Moment, mitten im israelischen Frühling, in dem das ganze Land verstummt. An Jom HaZikaron, dem israelischen Gedenktag, durchdringen Sirenen die Luft, und alles kommt zum Stillstand. Autos fahren an den Straßenrand. Menschen erheben sich. Fremde stehen Schulter an Schulter, den Kopf geneigt, und ehren die Männer und Frauen, die ihr Leben gaben, um das Land und sein Volk zu schützen.

Es ist ein Moment kollektiver Trauer, der so tiefgreifend ist, dass er die Nation zusammenschweißt. Und in Israel, einem Land, das so klein ist, dass jeder Verlust persönlich empfunden wird, spricht diese Stille lauter als Worte.

Dann, wenn die Sonne am Jom HaZikaron untergeht, geschieht etwas Bemerkenswertes. Die Nation geht nahtlos in den Jom Ha’atzmaut über, Israels Unabhängigkeitstag. Von tiefster Trauer zum Feiern. Von Tränen zu Tänzen. Es ist eine der kraftvollsten und einzigartigsten israelischen Erfahrungen weltweit.

Dieser Übergang birgt eine Wahrheit, die nur wenige Nationen so tief verstehen wie Israel: Freiheit hat ihren Preis. Die Unabhängigkeit wurde dem jüdischen Volk niemals geschenkt. Sie wurde durch Opfer errungen, durch Mut verteidigt und durch den unerschütterlichen Glauben daran aufrechterhalten, dass dieses Land und sein Volk es wert sind, beschützt zu werden.

In diesem Jahr ist diese Wahrheit keine Lektion aus der Geschichte. Sie ist die tägliche Realität.

Während Israel seinen 78. Unabhängigkeitstag begeht, gedenkt die Nation nicht nur vergangener Kriege. Sie durchlebt gerade einen. Der anhaltende Konflikt mit dem Iran hat neue Wellen von Verlust, Vertreibung und Leid ausgelöst. Familien schicken erneut ihre Angehörigen an die Front. Gemeinden im Norden und Süden leiden noch immer unter den Folgen monatelanger Raketenangriffe, Evakuierungen und Unsicherheit. Und für viele ist die Trauer, die Yom HaZikaron verursacht, keine ferne Erinnerung. Es ist ein Telefonanruf vom letzten Monat. Der leere Platz am Esstisch. Das Kind, das bei lauten Geräuschen immer noch zusammenzuckt.

Nahezu jede Familie in Israel ist auf die eine oder andere Weise von diesem Krieg betroffen. In einer Nation mit etwas mehr als zehn Millionen Einwohnern ist kein Verlust weit entfernt. Wir sind wie eine große Familie, und jeder Verlust eines Menschenlebens fühlt sich zutiefst persönlich an.

Doch inmitten dieser Trauer gibt es stille Geschichten von Stärke, die es verdienen, erzählt zu werden.


N. ist eine Frau, die im hohen Norden Israels lebt. Sie ist nicht der Typ, der über Schwierigkeiten spricht, und auch nicht der Typ, der im Rampenlicht stehen möchte. Sie meistert die komplexe Realität ihres Lebens still, mit innerer Stärke und mit der Entschlossenheit, für sich selbst, ihr Zuhause und ihre Familie zu sorgen.

Ihr Mann ist Kompaniechef der Reserve, eine Position, die mit besonders großer Verantwortung verbunden ist. Viele Tage ist er fern von zu Hause. Unzählige Entscheidungen muss er fällen. Und eine Last trägt er auf den Schultern, die nur wenige wirklich nachvollziehen können.

Während der Kämpfe verlor er seinen Stellvertreter, einen jungen Offizier, der im Kampf fiel. Es war ein schockierender und schmerzhafter Verlust. Doch er machte weiter. Er blieb bei seinen Soldaten. Er führte und kämpfte weiter. Nicht, weil er keinen Schmerz empfand, sondern weil er Verantwortung trug. Weil er seine Berufung ernst nahm. Weil er an die Sache glaubte, für die er sich verpflichtet hatte.

Währenddessen hielt N. zu Hause weiterhin die Familie zusammen. Sie hielt an den Routinen fest. Sie sorgte dafür, dass das Leben weiterging. Auf Nachfrage sagt sie einfach: „Das ist die Situation, und wir verstehen sie. Trotz aller Schwierigkeiten muss man weitermachen. Man muss sein Leben weiterleben.“

Vor kurzem nahm N. an einem Abend teil, den „Vision für Israel“ für die Ehefrauen von Reservisten veranstaltet hatte. Sie gab zu, dass sie wahrscheinlich nicht gekommen wäre, hätte sie gewusst, dass es sich um eine Veranstaltung zur Verarbeitung und Unterstützung handelte. Sie dachte, es wäre einfach nur ein unterhaltsamer Abend. Doch sie war überrascht, wie befreiend und unbeschwert sich der Abend anfühlte und wie sehr sie ihn einfach nur genoss.

Am Ende des Abends wollte sie sich bedanken: Für die Gelegenheit, einen Moment innezuhalten, für diesen Ort, für das Gefühl, gesehen zu werden.

Dieser Abend hat die komplexe Realität, in der N. lebt, nicht verändert. Aber er hat ihr eine Auszeit vom Alltagsstress verschafft. Er hat sie daran erinnert, dass selbst die Stärksten unter uns einfach jemanden brauchen, der sie wahrnimmt.

Das ist der Kern dessen, was Vision für Israel tut. Wir sind vor Ort, jeden Tag, und dienen als Brücke zwischen Unterstützern wie Euch und den Menschen, die Hilfe am dringendsten benötigen. Wir leisten Hilfe für Soldaten und ihre Familien. Wir bieten emotionale und praktische Unterstützung für vom Krieg betroffene Gemeinden. Wir schaffen Räume, in denen Menschen wie N. durchatmen können, und sei es nur für einen Abend.

Doch das können wir nicht alleine schaffen.

Wenn wir am Jom HaZikaron der Gefallenen gedenken, ist die größte Ehre, die wir ihnen erweisen können, dass wir uns um ihre Angehörigen und die Gemeinschaften zu kümmern, für deren Schutz sie ihr Leben gelassen haben. Und wenn wir am Jom Ha’atzmaut das Wunder der Unabhängigkeit Israels feiern, werden wir daran erinnert, dass dieses Wunder bis heute andauert, aber ständige Opferbereitschaft und Unterstützung erfordert.

Dieses Jahr ist anders. Die Not ist größer. Mehr Familien befinden sich in einer Krise. Die Belastung für Soldaten, Gemeinden und die gesamte Nation war noch nie so groß.

Werdet Ihr uns zur Seite stehen? Eure Spende kann Familien, die eine Last tragen, mit der sie nie gerechnet hätten, sofortige Hilfe bringen. Sie kann für Lebensmittel, Beratung, Hilfsgüter und die einfache, aber kraftvolle Botschaft sorgen, dass sie nicht vergessen sind.

Bitte spendet noch heute!

Von Trauer zu Hoffnung. Von Erinnerung zu Erneuerung. Von Kummer zu Fest. Das ist die Geschichte Israels, und es ist eine Geschichte, an der wir gemeinsam mit Euch teilhaben dürfen.

Yom Atzmaut Same’ach!

Mit Liebe und Dankbarkeit,

Barry & Batya

„…Sie streuen sich nicht mehr voller Verzweiflung Asche auf den Kopf, sondern schmücken sich mit einem Turban. Statt der Trauergewänder gebe ich ihnen duftendes öl, das sie erfreut. Ihre Mutlosigkeit will ich ihn Jubel verwandeln, die sie schmückt wie ein Festkleid. Wer sie dann sieht, vergleicht sie mit Bäumen, die Gott gepflanzt hat. Man wird sie „Garten des Herrn“ nennen, an dem er seine Größe und macht zeigt.“

Jesaja 61,3

Are you willing to bless Israel, make a difference in the lives of people, and partner with God's plan for restoration of the land of Israel?

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