Drei Jahre später: Wir stehen den Soldaten bei, die immer noch Wache stehen
Samstag, 3. Oktober 2026
„So spricht euer Gott: „Tröstet, ja, tröstet mein Volk!“
Jesaja 40,1
Liebe Freunde,
vor drei Jahren in diesem Monat, am Morgen von Simchat Torah, erwachte Israel beim Lärm von Sirenen. Tausende Terroristen strömten bei einem Raketenhagel über die Grenze aus dem Gazastreifen und drangen in die südlichen Gemeinden. Sie zogen von Haus zu Haus, verübten Massaker und begingen Gräueltaten an jüdischen Familien. Familien versteckten sich in Schutzräumen und flüsterten sich am Telefon ihren Abschied zu. Ganze Stadtviertel brannten nieder. Am Ende dieses Tages hatte das jüdische Volk den tödlichsten Tag seit dem Holocaust erlebt, und Hunderte von Männern, Frauen und Kindern waren als Geiseln nach Gaza verschleppt worden.
Wir gedenken dieses Tages jedes Jahr. Doch in diesem Jahr hat dieses Gedenken ein besonderes Gewicht, denn der 7. Oktober liegt noch nicht hinter uns. Auch nach drei Jahren wird der Krieg, der an jenem Morgen begann, immer noch geführt. Unsere Soldaten sind noch immer in Gaza. Sie sind noch immer im Libanon. Und die iranische Bedrohung, die schon so lange über unserer Nation schwebt, ist nicht gebannt. Sie hängt immer noch über unseren Köpfen.
Konkret bedeutet das: Die Reservisten, die am 7. Oktober alles stehen und liegen ließen, werden immer noch einberufen. Runde um Runde. Sie melden sich zum Dienst, dienen wochen- oder monatelang, kommen nach Hause – dann kommt der Ruf erneut. Die Befehle enthalten kein Enddatum. Von Männern, die bereits Hunderte von Tagen geleistet haben, werden weitere Hunderte verlangt.
Und hinter jedem einzelnen von ihnen steht eine Familie, die ebenfalls ihren Dienst leistet.
Das sehen wir bei „Vision für Israel“ ganz deutlich. Die Ehefrau, die monatelang allein den Haushalt führt. Die Kinder, die nicht mehr fragen, wann Abba nach Hause kommt, weil sich die Antwort ständig ändert. Die Belastung, einen Job, einen Haushalt und den Alltag zu bewältigen, während der Ehemann an einem Ort ist, den man nicht erreichen kann. Diese Familien tragen keine Uniform, aber sie tragen den Krieg jeden einzelnen Tag mit sich.
Deshalb ist eure Unterstützung für Reservisten und ihre Familien zu einer unserer wichtigsten Aufgaben geworden.
Im August, kurz vor Beginn des neuen Schuljahres, haben wir den Kindern von Reservisten Schultaschen geschenkt und im Millennium Center eine Veranstaltung organisiert, um die Soldaten zu ehren und ihnen persönlich zu danken. Wir finanzieren therapeutische Sitzungen für Soldaten und ihre Ehefrauen sowie separate Treffen, die speziell für die Ehefrauen konzipiert sind, die so selten einen Moment ganz für sich allein haben. Jede Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit Fachleuten durchgeführt, damit die Beratung und die Workshops wirklich hochwertig sind. Jede Veranstaltung umfasst eine Mahlzeit, einen professionellen Referenten, der auf die besonderen Herausforderungen eingeht, denen diese Familien gegenüberstehen, sowie ein kleines Geschenk für jeden Teilnehmer und Teilnehmerin. Wir setzen all dies fort, denn der Bedarf bleibt bestehen.
Einer der Soldaten, der bei der Organisation eines kürzlich von VFI gesponserten Abends mitgeholfen und daran teilgenommen hatte, schrieb uns anschließend. Seine Worte bringen es am besten auf den Punkt:
„Diese Veranstaltung entstand nach einer langen und intensiven Zeit im Reservedienst. Gemeinsam haben wir Hunderte von Reservetagen, lange Abwesenheiten von zu Hause, viel Unsicherheit und viele schwierige Momente durchlebt. Dabei wurde uns bewusst, dass diese Belastung nicht nur die Soldaten betrifft. Auch die Ehepartner und Familien, die zu Hause bleiben, durchleben eine schwierige Zeit: Sie kümmern sich um den Haushalt, die Kinder und den Alltag und ermöglichen es uns so, weiterhin das zu tun, was wir tun müssen.
„Wir wollten einen Moment innehalten, dem Alltag und dem Stress des Reservedienstes entfliehen. Wir wollten, unseren Ehepartnern und Familien Danke sagen und allen einen Abend mit gutem Essen, Musik, Lachen schenken und vor allem einfach in einer anderen Atmosphäre zusammen sein.
„Für mich war es besonders bewegend zu sehen, wie alle nach allem, was wir in dieser Zeit durchgemacht haben, zusammenkamen und wie es ihnen gelang, für ein paar Stunden ihre Sorgen, den Stress und die Anspannung beiseite zu schieben und einfach Spaß zu haben.“
„Über die praktische Hilfe hinaus ist es bewegend zu wissen, dass es Menschen da draußen gibt, die uns sehen, unsere Arbeit wertschätzen und vor allem verstehen, dass es auch nach einer so langen Zeit im Reservedienst wichtig ist, den Soldaten und ihren Familien weiterhin zur Seite zu stehen. Das nehmen wir wirklich nicht als selbstverständlich hin.“
Liebe Freunde, die „Menschen da draußen“, von denen er spricht, seid Ihr.
Wenn Ihr für „Vision für Israel“ spendet, ermöglicht es, dass die Frau eines Reservisten einen Abend erlebt, an dem jemand an sie gedacht hat. Ihr seid der Grund dafür, dass ein Kind mit einem neuen Schulranzen zur Schule geht. Ihr seid der Grund dafür, dass ein Soldat, der Hunderte von Tagen fern von zu Hause verbracht hat, mit seiner Familie zusammensitzen, lachen und daran erinnert werden kann, dass er nicht vergessen wird.
Drei Jahre nach dem 7. Oktober stehen die Soldaten Israels immer noch Wache. Werdet Ihr hinter ihnen stehen?
Bitte spendet heute unter visionforisrael.com/de/give. Eure Spende hilft uns, diese Treffen, Beratungsgespräche und praktische Unterstützung bis in den Herbst hinein fortzusetzen, und solange wie Einberufungen erfolgen werden.
Am Israel Chai. Das Volk Israel lebt.
Mit Liebe und Dankbarkeit,
Barry & Batya




